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Märtyrer

Leiden für die Religion
Menschen, die Repressalien oder sogar den Tod, aufgrund ihrer Überzeugung erdulden, werden im Allgemeinen gerne als Märtyrer betitelt. Der Begriff, der ursprünglich aus dem griechischen stammt und mit Zeugnis oder Beweis übersetzt werden kann, ist eigentlich die korrekte Bezeichnung für Personen, die allein aufgrund ihres festen Glaubens, leiden und bereit sind jegliche daraus entstehenden Nachteile, von Inhaftierung, Folter bis hin zu ihrem Tod zu erdulden. Die Geschichte der Menschheit zeigt eine lange Liste von Märtyrern, aber auch in der heutigen, modernen Zeit gibt es immer noch einige Märtyrer, die bereit sind, ihre Gesundheit oder gar ihr Leben für ihre Überzeugungen aufs Spiel zu setzen.

Die bekanntesten Märtyrer der Geschichte

Martin Luther King stand mit seinen Grunsätzen gegen den übermächtig erscheinenden Widerstand ein - ein moderner Märtyrer.

Martin Luther King stand mit seinen Grundsätzen gegen den übermächtig erscheinenden Widerstand ein – ein moderner Märtyrer.

Die wohl berühmtesten Märtyrer sind wohl die Opfer der Christenverfolgung im römischen Reich. Allein die Tatsache, dass sich diese Menschen zu Jesus Christus bekannten und die Römischen, heidnischen Götter ablehnten, reichte, um sie zu verfolgen, zu foltern und schlussendlich den Löwen zum Fraß vorzuwerfen. Bis hin in die heutige Zeit folgten ihnen viele andere auf diesem Weg.

Wer nun glaubt, dass so etwas heutzutage nicht mehr möglich ist, der irrt ganz gewaltig. Auch die ach so moderne, aufgeschlossene Welt von heute, bringt immer noch genug Märtyrer hervor. Allein aus der früheren Vergangenheit wäre da beispielsweise Martin Luther King zu nennen, ein Baptistenpastor, der sein Leben der Bekämpfung von Diskriminierung und Rassismus speziell gegenüber der farbigen Bevölkerung, zu opfern. Er schaffte es, dass die Rassentrennung nach vielen Jahren der Unterdrückung endlich aufgehoben wurde, bezahlte diesen Erfolg allerdings mit seinem Leben.

Gründe, warum Menschen zum Märtyrer werden

  • Religion
  • Der Glaube an die Gleichheit aller
  • Kampf gegen Ungerechtigkeit
  • Schutz von Menschen

Fazit

Auch in der kommenden Geschichte der Menschheit wird es immer wieder Märtyrer geben. Nicht zuletzt aufgrund vieler engstirniger Zeitgenossen wird es auch weiterhin genügend Ungerechtigkeiten und Unterdrückung geben. Gottseidank werden auch weiterhin große Persönlichkeiten diese Ungerechtigkeiten sehen, registrieren und sich dazu entschließen, gegen sie in den Kampf zu ziehen. Ohne sie wäre die Menschheit hoffnungslos verloren. Sicher haben nicht alle die sich als Märtyrer darstellen auch wirklich nur hehre Ziele, aber über sie sollte man die, die ihr Leben eingesetzt haben, um die Welt ein wenig besser zu machen nicht vergessen.