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Der Märtyrer Jesus Christus

Viele Legenden ranken sich um Jesus Christus. Viele machen sich auch Gedanken, wie er war und wie er gelebt hat. Aus der Bibel und das ist unsere einzige Quelle, erfährt man aus den Evangelien einiges, zum Teil auch widersprüchliches, zum Leben und Wirken von Jesus Christus.

Geschichte

Jesus Christus hat unter Pontius Pilatus ungeheure Schmerzen ertragen und sogar den Tod für seinen Glauben in Kauf genommen.

Jesus Christus hat unter Pontius Pilatus ungeheure Schmerzen ertragen und sogar den Tod für seinen Glauben in Kauf genommen.

Laut Aussage seiner Zeitzeugen und Jünger die uns in den Schriften überliefert ist, lebte Jesus Christus um das Jahr 0 in der Gegend um Jerusalem. Er war wohl Zimmermann wie sein Vater. Er ist der Begründer einer neuen Religion, nämlich des Christentums. Die Christen wurden anfangs verfolgt, da sie den Herrschenden, die Angst um ihre Privilegien hatten, ein Dorn im Auge waren. Sie waren nur Gott verpflichtet und viele starben als Märtyrer wie Jesus Christus auch. Sie zeigten damit, dass ihnen ihr Glaube mehr wert war als ihr Leben, so es denn ein Leben unter Verfolgung und Unterdrückung durch die schlechten Machthaber war.

Eine neue Religion

In der Bergpredigt stellt Jesus Christus ganz neue Regeln für ein friedliches Zusammenleben der Menschen auf. Wenn alle danach handeln würden, hätten wir einen Zustand ähnlich dem des ewigen Lebens erreicht. Das ist das Ziel, auf das Jesus Christus hingearbeitet hat. Er konnte durch seine charismatische Persönlichkeit viele Menschen in seinen Bann ziehen, wahrscheinlich sogar alle, wenn er wollte. Die Regeln von Moses, die im Judentum gelten, stellte er nicht in Frage, die Zehn Gebote gelten nach wie vor.

Die Nachfolger

Jesus Christus zog vor allem die Außenseiter an sich, da diese nicht so viel zu verlieren hatten. Und natürlich Kranke, die froh waren, dass sich jemand ihrer erbarmte und sie heilte. Die Gesellschaftsordnung damals war schrecklich, es gab nur wenige, die Rechte und Wohlstand hatten. Die meistens waren den Mächten hilflos ausgeliefert. Besonders für die Frauen gab es kein Leben außerhalb einer Ehe, das menschenwürdig gewesen wäre. Hier also auch eine Klientel für Jesus Christus.
Er hat damals versprochen, bis ans Ende der Zeiten hier zu bleiben und uns zu helfen, und die Christen glauben, dass dem auch so ist. Gegen die Christen sind die Menschen, die auf Gewalt und Unterdrückung ihrer Mitmenschen zählen und ihren Vorteil daraus ziehen. Sie wollen ihre Macht erhalten und verfolgen deshalb die Christen.

Der neue Weg

Christenverfolgung gibt es noch heute. Sie werden verfolgt von anders Gläubigen, die Religionen angehören, in denen noch immer das Recht des Stärkeren gilt: Doch auch radikale Christen hetzen gegen andere Religionen. Jesus Christus predigte dagegen eine Religion der Liebe. Liebe und Gewalt schließen einander aus, da Liebe nur in Freiheit möglich ist. Deshalb muss man sich gegen Gewalt entscheiden, wenn man Christ sein will. Die Liebe macht eigentlich andere Regeln entbehrlich, denn wenn man jemand liebt, schadet man ihm nicht, jedenfalls nicht absichtlich.